God's New Revelations

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 Thu, Jan 19, 2012 at 7:07 AM UTC by Frieda
(Last edited on Thursday, January 19, 2012 at 7:52 AM UTC)

Geist- und Weltmenschen

JESUS spricht: "Es ist euch allen doch schon längst bekannt, dass es Menschen gibt, die ein inneres, in sich verschlossenes Leben führen, und solche, welche nach aussen streben, sich um das Innere, den Geist, gar nicht oder wenig kümmern, sondern nur danach trachten, wie sie eine möglichst glorreiche Rolle vor ihren Mitmenschen spielen.
Wenn ihr dies betrachtet, so müsst ihr zugestehen, dass es ein Streben nach aussen und ein Streben nach innen gibt - Geistmenschen und Weltmeschen. Beides Streben gibt - da es vorhanden und demnach vom Gottesgeiste eingesetzt ist - einen Mittelpunkt, in dem sich beide Arten berühren und gerecht sind vor Mir, Dem Vater. Beide Bestrebungen können sich aber auch von diesem Mittelpunkt - oder besser von dem Ruhepunkt Meines Erschaffens - entfernen und sodann in Verkehrtheiten verstricken.
Soweit diese beiden Bestrebungen gerecht vor Mir sind, sind sie zu vergleichen mit einer Frucht, welche in sich den lebensfähigen Samen trägt, um sich aber die ernährende, dem Menschen zuträgliche und ihn speisend Hülle. Jede Frucht zeigt aber zunächst die zum Genuss anreizende äussere Form, und erst der Kluge versteht es, den inneren Samen zu sammeln und einzupflanzen und auf diese Art mit Mühe und Arbeit sich neue, fruchttragende Bäume und Sträucher zu ziehen. (So verhält es sich auch mit der Menschheit; sie zeigt zunächst die Bestrebungen nach aussen durch die Weltmenschen).
Seht, so wie schon die Natur euch lehrt den Körpermenschen zu ernähren, so geschieht es auch mit dem Geistmenschen: Es muss eine Frucht geschaffen werden, die Samen und geniessbare Speise darbietet. Da aber diese Speise nicht nur den Menschen alleine zukommt, sondern auch dem ganzen Universum (der grosse Welten- oder Schöpfungsmensch), so müssen da auch ganz besondere Wege eingeschlagen werden. Da aber weiter den Menschen der freie Wille gegeben worden ist, so können sie sich auch von dem gerechten Erschaffungspunkt, von dem aus die beiden Richtungen hinausgesetzt wurden, entfernen. Ihr werdet das aus dem Folgenden viel leichter begreifen.
Der erste Mensch, der so hinausgestellt wurde, dass er - im gerechten Gleichmasse geschaffen Samen und Kost gleichsam in sich trug - war Adam. Er war nicht der erste Mensch überhaupt, wohl aber der erste Mensch, der aus freiem, eigenem Antrieb zunächst den Kern Meines Wortes in sich zu pflegen, zu vervielfältigen und freiwillig weiterzugeben bestimmt war. Er war der erste freie Mensch und damit schöpferisch in sich entwicklungsfähig. Allen anderen Wesen vorher war die (Entwicklungs-)Kraft nur begrenzt in Mir gegeben, die sie aus sich heraus frei nicht derart verwenden konnten, als erst Adam. Sie standen daher nur in der Weisheit, die ihnen gegeben war, nicht aber in der Liebe, die sie in sich selbst frei ent - wickeln sollten. Die Nachkommen Adams entwickelten sich nun in der Art nach aussen und nach innen. Nach aussen diejenigen, welche bestimmt waren, die grosse Anzahl verkörperter Wesen zu werden, um - im Fleische eingeschlossen - in sich die Nahrung aufzunehmen, welche den Samen umschliessend verhüllt, um dadurch selbsttätig zu werden. Das heisst also: von denen, die den innersten Stamm bildeten und die Lehre behüteten, zu lernen und fähig zu werden, nach ihrer Eigenart sich in der Liebe zu erwärmen. (;-) da fällt mir der Priester und der Fischer von Stefans Schmunzelgeschichte ein).
Alle diejenigen Menschen welche leben, sind ja schon als geschaffene Geister vorhanden und entstehen daher nicht erst als völlig neugeboren im Geiste, wie ihr wisst. Der Zweck ihrer Einkleidung ins Fleisch ist aber lediglich der, freie Selbstbestimmung, nicht aus der Weisheit heraus (in der sie ja von Anbeginn geschaffen), sondern aus der Liebe heraus, die sich ja nun in Mir verkörperte, zu erlangen. Fehlt aber der innere Lebenssame, der stets bewahrt werden muss auf (oft sehr kümmerliche Weise) vor jedwedem Verderben, so kann dieses Ziel nicht erreicht werden.
Der kleine Stamm nun, der bestimmt ist, den Samen zu bilden, sind vom Anbeginn Adams immer nur wenige gewesen (innerhalb der Menschheit) und hat sich als das Volk der Juden erhalten. Alle anderen Völker können mehr oder weniger als die äussere Frucht angesehen werden, zur Speisung derer, die aus dem grossen Sammelbecken der Urgeister den Fleischweg gehen wollen. Diese Urgeister, einmal eingekleidet, müssen aber auch jedes Erinnerungsvermögen einer Präexistenz verlieren, damit sie sich eben frei entwickeln und nicht, getrieben durch das Bewusstsein eines Vorlebens, darauf Rücksicht nehmen. Geschähe letzteres, so wäre die Weisheit die entwickelnde Triebfeder und nicht die Liebe. Die Weisheit überlegt - die Liebe handelt nur nach Glauben und Gefühl.
Ihr wisst also nun, dass das jüdische Volk zu vergleichen ist mit dem Samen der Frucht, - doch wohlgemerkt, nicht die einzelnen Menschen als Juden an und für sich, sondern nur das Prinzip, als der Geist, welcher in den Gemütern lebte und das Volk grosszog, jetzt (vor 2000 Jahren) aber auch den Seelen fast gänzlich abhanden gekommen ist." (aus Das grosse Evangelium Johannes, Band 11, Kapitel 27,2 ff)
 Thu, Jan 19, 2012 at 7:50 AM UTC by Frieda
(Last edited on Thursday, January 19, 2012 at 9:54 AM UTC)

Die Entwicklung des Judenvolkes

JESUS spricht weiter: "Solange ein Volk in dem gerechten Punkte der nach aussen strebenden Richtung sich befindet, ist es auch gerecht vor Mir und wird daher auch äusserlich als ein starkes und mächtiges Volk dastehen, wie es zum Beispiel die Römer jetzt (vor 2000 Jahren) sind, die den Erdkreis beherrschen. Ihr wundert euch nun und meint: "Wie ist es denn möglich, dass ein Volk vor Gott gerecht ist, das nicht einmal den Gottesglauben besitzt, sondern an viele Götter glaubt?" - Nun, da sage Ich euch, dass es zur Stunde wenig darauf ankommt, wie der Name lautet; wenn nur der innerste Hezensbegriff, mit dem das Walten der Gottheit anerkannt und geliebt wird, wahr und echt ist! Wenn zum Beispiel ein Römer, der fest in seinem heidnischen Glauben steckt, die Götter ehrt und bemüht ist, einen rechten Lebenswandel voller Gerechtigkeit und Verabscheuung des Bösen zu führen, wie es sich vor seinem Gewissen und der Ehrfurcht vor den allwaltenden, höchsten Kräften gebührt, - wird der nun, der sich doch wahrer Tugenden befleissigt, verdammt werden, weil er an einen Jupiter und an eine Minerva glaubt? Gewiss nicht, sondern es wird ein leichtes sein, ihm die Erkenntnis des einen Gottes beizubringen, dessen Wesenheit nichts anderes als die bisher verehrten Götter fordert, nämlich Ausübung und Streben nach der sittlichen Vollkommenheit, wie ihr das an manchen Römern selbst beobachtet habt.
Ich sage euch daher: Achtet stets darauf, wie das Herz des Menschen beschaffen ist, und es sei euch zunächst ganz gleichgültig, unter welcher Form dessen Liebe zu Gott zum Vorschein komme! Rom ist mächtig geworden, weil seine Gesetze diejenigen sind, die geeignet sind, den besten Boden für Mein kommendes Reich zu bereiten. Und solange die Römer trachten, nach diesen Gesetzen zu handeln, werden sie auch bleiben, was sie sind.
Die nach aussen strebenden Völker werden daher auch wohlerfahren sein in rechter Willenskraft und Zähigkeit des Körpers; die nach innen strebenden besitzen mehr die Zähigkeit und das Festhalten am Althergebrachten, wie ihr unschwer erkennet, wenn ihr die Römer und Juden vergleicht. Die Römer sind daher auch das Volk der Eroberung, also der Neigung, sich immer mehr auszubreiten, - die Juden als das Volk der Bewahrung halten es sogar für sträflich, über die angestammten Grenzen hinauszugehen. Durch dieses Abschliessen nach aussen ist aber auch das jüdische Volk mühsam erzogen worden, den inneren Kern zu bewahren.
Und ebenso zäh, wie sie bisher die Satzungen Mosis festgehalten haben, die allerdings von viel Formelkram überwuchert aber doch in sich wahr und echt sind, ebenso genau würden die Juden Mein neues Wort bewahren, wenn sie es nur annehmen wollten. Durch diese jahrtausendelange Erziehung sind sie sehr wohl imstande, die Wahrheit Meiner Lehre zu erkennen. Aber nun haben sie auch den gerechten Mittelpunkt verlassen, und anstatt Siegelbewahrer zu bleiben, sind sie hartnäckig und verstockt geworden und der Neuerung unzugänglich, aus Trägheit, in welche sich die Tugend der Beharrlichkeit bei ihnen verwandelt hat.
Andere Völker, die nach aussen streben, werden später ähnlich, aber nur entgegengesetzt, handeln; denn das Tragen nach aussen zur Verbreitung verliert sich leicht in Unbeständigkeit, Flatterhaftigkeit und Sinnenlust. Ist aber einmal ein Standpunkt erreicht, der bewiesen hat, dass die Mittelstrasse die goldene sei, so nehmen auch die Völker in späteren Jahren diese Mittelstrasse am liebsten und werden sich nicht verkehren, wie es jetzt (vor 2000 Jahren) und später noch geschehen wird. Mit dem Loslösen so-und-so vieler Milliarden von Urgeistern, die dann den Fleischweg beschritten haben werden, wird auch ein ganz anderes Verhältnis zwischen Geisterwelt und Menschheit eintreten. Denn je mehr Geister den Fleischweg vollendet haben, umso mehr wächst der Einfluss auf diejenigen, welche als Menschen ihre Umwandlung aus der Weisheitssphäre zur Liebessphäre bewirken wollen.
Es entsteht sodann ein mächtiges Drängen derer, die ebenfalls willens sind, den Weg zu vollenden, und eine Art Fürsorge derer, die den Weg bereits hinter sich haben. Hand in Hand mit diesem Drängen wird und muss auch eine Zunahme des Menschengeschlechtes stattfinden (heute sind wir 7 Milliarden); denn die Schülerzahl erweitert sich immer mehr, und ein anderes Schulhaus als eben diese Erde gibt es nicht (denn es ist das Herzzentrum des grossen Schöpfungsmenschen, und darinnen nur kann sein Bewusstsein erwachen und von da aus wird er auch erweckt).
Weil aber das der Fall ist, konnte Ich nirgend anders als eben hier niederkommen und auch wieder nirgend anders als unter dem jüdischen Volke, das in seinem Gesetz und seiner fortschreitenden Entwicklung die Samenkörner birgt, welche Gesetze einzig und allein die Geistes- und Willensfreiheit entwickeln. Da aber auch durch die allzu grosse Starrheit des (jüdischen) Volkes dieser Samen Gefahr lief, einzutrocknen und lebensuntüchtig zu werden, so komme Ich Selbst und erwecke und befruchte den Samen zur umso grösseren Fähigkeit, neu zu erblühenden Lebens. Ob die Juden nun weiterhin die Anwaltschaft der Siegelbewahrer auch dieser Meiner neuen Lehre beanspruchen werden, liegt an ihnen. Aber auch wenn sie starr verbleiben, Mich also nicht anerkennen, so bleiben sie dennoch das auserwählte Volk Gottes vermöge der jahrelangen Schulung und können den Weg jederzeit auch in späteren Jahrtausenden ins Vaterhaus finden, ebensowohl wie der verlorene Sohn, und werden auch aufgenommen werden. Freilich wird es viel Trübsal erfordern bis zur Umkehr und gar lange des Schweinehütens in der Fremde. Zwar weiss Ich, dass alle Mühe jetzt bei diesem Volke vergebens ist, und sie werden auch das Letzte an Mir tun können, damit niemand sage, es habe an Zeichen gefehlt, durch die ein Prophet sich kundgebe. Aber auch selbst das grösste Zeichen wird hier nichts fruchten! Es wird darum nach Mir die Zeit anbrechen, in der nicht mehr durch Zeichen gewirkt wird, sondern nur durch das Wort, wie Ich es zu euch spreche, das weit mehr Glauben erweckt als zwingende Wunder.
Jetzt wisst ihr, warum die Juden das erwählte Volk sind, warum hier so Grosses geschieht. Und es bleibt nur noch übrig zu bemerken, warum nicht Schritte getan wurden, um diese scheinbaren Fehlschläge zu verhindert, - warum zugelassen wurde, dass überhaupt kein gleichmässig ruhiger Entwicklungsgang stattfindet." (aus Das grosse Evangelium Johannes, Band 11, Kap. 28)
 Thu, Jan 19, 2012 at 8:28 AM UTC by Frieda

Das Volk der Zukunft

JESUS spricht weiter: "Brausten nicht Stürme über die Erde, sondern wäre überall eine gleichmässige Temperatur und Strömung, so würde die ganze Erde bald zerbröckeln und bersten; denn nur durch heftige Stürme und Erdbeben tritt eine kräftige Lebenswirkung ein, eine Erfrischung, die sich in der belebenden Luft nach einem Sturm bemerkbar macht.
Würdet ihr Sorge tragen, dass ihr den Körper möglichst wenig bewegt, ihn stets gleicher Temperatur aussetzt und alles Unangenehme meidet, so wird bald ein Zerfall der Kräfte, die ihr nicht übt, eintreten und damit ein Zerfall des Leibes. Geschieht das aber schon mit dem Leibe, um wieviel mehr aber dann mit einer Seele, die in stets gleichem reizlosem Dasein dahinträumt, da doch die Seele nur lebt, und nicht der Körper. Sie muss, um lebens- und schaffensfreudig zu sein, Arbeit vor sich haben. Durch die Arbeit schafft sie sich Erkenntnis und Freude am Geschaffenen. Im Materiellen zeigt sich diese Arbeit als Kampf des Schwächeren gegen den Stärkeren; im Geistigen aber in der Erkenntnis und dem Wachsen der Liebe.
Da aber Gott in Seiner Wesenheit unendlich ist, so kann auch der Geist unendlich fortwachsen. Dieses Wachsen zeitigt aber Entstehen und Vergehen irdischer Völker ohne Rücksicht des Vergehens der Leiber; denn nur die Seelen sollen wachsen, der Leib ist vergänglich. Und wie eine edelste Pflanze entstanden ist aus einer weit weniger edlen Art, langsam, durch sorgsames Pflegen und Beschneiden aller wilden Schösslinge, so wächst auch das Volk der Zukunft, das da eine Herde sein wird, geleitet von nur einem Hirten, der Ich sein werde, nur durch langsame Pflege heran, nachdem gar viele üppige Wildlinge erst beseitigt worden sind.
Diese Arbeit zu vollenden und damit auch die grosse Weltenerlösung, ist das Ziel Meiner Menschwerdung, das aber bei dem einzelnen begonnen werden muss, nicht aber bei der grossen Menge. Auch das Weltmeer besteht aus einzelnen Tropfen. Wollte man diesem den Salzgehalt entziehen, so müssten auch nur kleinere Wassermengen entnommen, salzfrei gemacht und in einem geeigneten Sammelbecken dieses salzfreie Wasser bewahrt werden, - eine Arbeit, die nutzlos erscheint, aber doch schliesslich zum Ziele führt, wenn einem Ewigkeiten zur Verfügung stehen. - Habt ihr nun begriffen, was euch in Meinen Worten gesagt wurde?"
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Spricht JESUS weiter: "Liebe Freunde, Ich lese in euren Gemütern nun noch die Frage, welches Volk denn nun wohl, falls die Juden nicht den Erwartungen entsprechen, - an ihre Stelle treten kann, da euch nicht bekannt ist, dass irgendein anderes Volk eine ähnliche Schulung wie das israelitische durchgemacht hat.
Nun, auch das will Ich euch beantworten. Gott als der Allwissende ist nie so unklug, Sein Werk etwa nur auf eine Stütze zu bauen, sondern Er baut es stets auf mehrere, damit das Gebäude, das Er errichtet, nicht etwa über Nacht zusammenfalle, falls der Wurm eine oder die andere Stütze angenagt habe. Und so steht auch das Werk der Erlösung auf gar vielen sicheren Stützen, so dass es gelingen muss, selbst wenn der Feind mit aller Macht versucht, dasselbe zu hindern. Hier auf dieser Erde sind mehrere Völker, die tüchtig sein können, an Stelle der Juden als Siegelbewahrer des neuen Wortes zu dienen; denn das alte wird hinfort um so ängstlicher von den bisherigen Bewahrern bewacht werden, umso mehr Trübsal über sie hereinbrechen wird. Und wenn auch die Juden über den ganzen Erdball zerstreut werden, so werden sie um so fester an dem alten Glauben haften, weil dieser Glaube und die Hoffnung auf Wiederherstellung der einstigen, vergangenen Grösse der einzige Anker ist, wodurch sie vor gänzlichem Zerfall und Vernichtung gerettet werden können, wie ihnen wohl bewusst sein wird.
Mein neues Wort aber bedarf ebenfalls der Siegelbewahrer, das heisst also eines Volkes, aus dessen Mitte stets wieder neue Lehrer erstehen können, die die etwa sumpfig gewordene Lehre wieder reinigen und das Sumpfwasser zur klaren Flut umgestalten. Denn ebenso wie die Juden nur langsam heranreiften, ebenso langsam kann nur jenes Volk heranreifen. Eenso wie die Juden Gefangenschaft dulden mussten ihrer Sünden wegen und sich in Abgötterei gefielen, ebenso wird das Volk der Zukunft in ähnliche Fehler, ja selbst in ganz gleiche verfallen können und sogar müssen der Reife wegen. Ebenso wie Ich in dem jüdischen Volke Propheten erweckte, ebenso werden dort Propheten entstehen und die reine Lehre aus den Himmeln von allen Zutaten säubern.
Jenes Volk ist euch aber jetzt (vor 2000 Jahren) so gut wie unbekannt, wird aber zur Zeit mit grosser Kraft hervorbrechen und alles Morsche und Unbrauchbare zertrümmern; denn es ist gewaltig in seiner noch unangetasteten Naturkraft. Ebendieselben Lehrer, die hier (in Israel) herniedergestiegen sind als Meine Diener, werden auch dort wiederkommen, teils im Fleische, teils im Geiste, und werden mit grosser Begeisterung und allsiegender Gewalt von Mir zeugen, wie sie bisher gezeugt haben von Mir, und Ich werde ihnen unsichtbar zur Seite stehen und sie leiten.
Dann aber, wenn jenes Volk auch einst auf eine Höhe gelangt sein wird, dass die fremden Könige befürchten, es könne den Erdkreis besitzen wollen (ist da von Amerika die Rede?), so wie jetzt die Römer es tun, dann wird eine Zeit anbrechen, die an Überraschungen für die Völker der Erde reich sein wird. Denn nicht jenes Volk wird sodann der Mittelpunkt werden, sondern ein neues wird entstehen, das da gebildet wird aus den edelsten Geschlechtern aller Völker (also ein Multikulti-Volk). Diese werden die Welt bsiegen mit Meiner Kraft, und Frieden und Eintracht soll und muss dann herrschen über alle Länder und Völker. Und in der Mitte dieses neuen Volkes wird dann das Heil geboren werden, welches keinen König und kein Gesetz weiter braucht als nur das eine: Liebe Gott über alles und deinen Nächsten wie dich selbst. (Dieses Bewusstsein wird dann neugeboren im Herzen des grossen Schöpfungsmenschen; - so interpretiere ich das.)
Ihr aber, ihr Meine Getreuen, werdet Mitarbeiter sein an diesem neuen materiellen und geistigen Reich. Darum seid ihr hier versammelt, damit ihr schon jetzt zu euren ersten irdischen Tagen aus Meinem Munde vernehmet, wozu Ich euch berufe; denn alle diejenigen, welche - jetzt ungesehen von euch - ebenfalls Arbeiter sein werden an der grossen Glückseligkeit dieser Erde und durch diese Erde des Universums und Geisterreiches, sind ebenfalls zugegen und freuen sich eurer als Mitarbeiter am begonnenen Werke. Ihr aber sollet sie sehen, die grossen Scharen, die dazu nötig sind, das Werk gedeihen zu lassen!" (aus GEJ, Band 11, Kap. 29)