Gottes Neue Offenbarungen

Die Haushaltung Gottes
Band 3

Die ersten Hochkulturen. Entartung und Untergang in der Sintflut

- Kapitel 125 -

Lamechs und Mathusalahs Zwiegespräch. Wer da etwas in der Welt mehr liebt denn Gott, der ist Seiner nicht wert!

23.9.1843
Diese Offenbarung des Herrn hat den Lamech in überaus tiefe Gedanken versetzt, und er ging zum noch lebenden Vater Mathusalah hin und gab ihm kund, was er vom Herrn vernommen hatte.
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Als Mathusalah aber solches vernommen hatte, da ward es ihm bange um sein ewiges Leben; denn er sagte bei sich in seinem Herzen: ,Wenn also, da will ich mit meinen Augen einen Bund machen und will in der Welt nichts mehr ansehen, was mich nur im geringsten vergnügen könnte, und also auch abziehen mein Ohr von aller Stimme der Welt! Mein größtes Vergnügen auf der Welt aber sind noch meine Kinder und mein getreues Weib!` - Hier öffnete er seinen Mund und sprach zum Lamech:
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,,Mein Sohn, ich habe deine Worte in meinem Herzen genau geprüft und fand ihre Richtigkeit und habe darum auch mit meinen Augen und Ohren einen Bund gemacht, demzufolge ich auf der Welt nichts mehr ansehen und anhören will, was mich nur im geringsten weltlich vergnügen möchte!
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Aber was soll ich in Hinsicht meiner Kinder und meines getreuesten Weibes tun, die meine größte Lust auf dieser Welt sind? Soll ich euch segnen und dann aus Liebe zu Gott euch allsämtlich verlassen für alle Zeiten, oder soll ich wohl bei euch verbleiben?"
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Lamech aber bedachte sich kurz und sprach dann nach der Eingebung vom Herrn zum Mathusalah:
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,,Höre, Vater, also spricht der Herr, unser Gott und ewig heiligster Vater:
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,Wer da was immer in der Welt mehr liebt als Mich, der ist Meiner nicht wert!
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Eltern, Weib und Kinder aber sind auch in der Welt; daher sollst du sie nicht mehr lieben denn Mich, willst du Meiner würdig sein!
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Alles aber, was du Mir opferst, will Ich dir dereinst tausendfach ersetzen im Reiche des ewigen Lebens!
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Bleibe aber ein jeder, was und wo er ist, und opfere Mir in seinem Herzen alles, was er hat, dann werde Ich ihn ansehen, und Mich mit ihm auf ewig verbinden!
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Was er aber dann in solcher Verbindung genießen wird, und was immer er tun wird, das alles wird ihm zum ewigen Leben dienlich sein!
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Denn dann ist Mein Geist in ihm und schafft alles um im Menschen: das Leben wird wahrhaft ein Leben, die Liebe wird eine wahrhafte Liebe werden, das Tote selbst wird erweckt zum ewigen Leben, und alle Lust in diesem wird gerecht sein vor Mir, indem Ich sie in ihm geschaffen habe zur Vermehrung des ewigen Lebens und Meiner unendlichen Liebe, Gnade und Erbarmung!
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Mit Mir kann der Mensch durch alle Pforten gehen und kann alles genießen, indem Mein Geist in ihm alles zum Leben umgestaltet; ohne Mich aber soll niemand auch nur einen Grashalm abpflücken, - denn auch ein Grashalm kann ihm den Tod bringen, wie leiblich, also auch geistig, so er denselben mit seinem Geiste anrührt solchermaßen, daß er seine Liebe in denselben setzt!`
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Siehe, Vater Mathusalah, also lauten des Herrn Worte; so wir aber solches nun lebendig wissen, da ist es dann ja leicht zu leben auf der Erde!
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Wir bleiben, was und wo wir sind, lieben allein Gott über alles und bringen Ihm alles zum Opfer, was nur im geringsten je unser Herz, von Ihm uns selbst abziehend, berührt hat, und wir überkommen sodann des Herrn lebendigen Geist, durch und in dem wir ja alles genießen dürfen, wie es der Herr uns Selbst geoffenbart hat!"
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Diese Worte beruhigten den Mathusalah wieder; aber dessenungeachtet blieb er von nun an sehr verschlossen und beschäftigte sich in seinem Herzen fortwährend mit dem Herrn und unterredete sich mit Seinem heiligen Geiste in ihm.

Fußnoten